[{"data":1,"prerenderedAt":-1},["ShallowReactive",2],{"$fMHY0iKZPXQy6Nlg8CezI4KVbC23qgaiKHqb9DxLusbs":3,"faq-section-":52},{"tableOfContents":4,"markDownContent":5,"htmlContent":6,"metaTitle":7,"metaDescription":8,"wordCount":9,"readTime":10,"title":11,"nbDownloads":12,"excerpt":13,"lang":14,"url":15,"intro":16,"featured":17,"state":18,"author":19,"authorId":20,"datePublication":25,"dateCreation":26,"dateUpdate":27,"mainCategory":28,"categories":35,"metaDatas":38,"imageUrl":42,"imageThumbUrls":43,"id":51},false,"> ## Update: neue Fristen nach dem Digital Omnibus\n>\n> Die KI-Verordnung bleibt ab dem 2. August 2026 für die meisten seiner Bestimmungen anwendbar. Der Digital Omnibus hat jedoch zentrale Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme verschoben:\n>\n> - **2. Dezember 2027:** Die Anforderungen nach Kapitel III gelten für Hochrisiko-KI-Systeme nach Artikel 6 Absatz 2 und Anhang III — darunter KI-Systeme in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, wesentliche Dienstleistungen, Biometrie und Migration.\n> - **2. August 2028:** Dieselben Anforderungen gelten für Hochrisiko-KI-Systeme nach Artikel 6 Absatz 1 und Anhang I — insbesondere KI-Systeme, die als Sicherheitsbauteile regulierter Produkte verwendet oder in solche eingebettet sind.\n>\n> Was sich sonst geändert hat — und was nicht —, zeigt unser Überblick zum [Digital Omnibus](https://www.dastra.eu/de/resources/white-papers/dastraeudeblogdigital-omnibus-ki-verordnung/60573); alle Termine im Detail stehen im [KI-VO-Zeitplan](https://www.dastra.eu/de/blog/ai-act-zeitplan-alle-wichtigen-fristen-der-europaischen-ki-verordnung-im-uberbl/60279).\n>\n> Die angepassten Fristen verschaffen Organisationen mehr Zeit. Sie entbinden aber nicht davon, jetzt einen Rahmen für die KI-Governance aufzubauen. Genau hier setzt ISO 42001 an.\n>\n> ### Was ist ISO 42001?\n>\n> ISO/IEC 42001:2023 ist die erste internationale Norm für KI-Managementsysteme. Sie beschreibt, wie Organisationen den Einsatz künstlicher Intelligenz systematisch steuern: mit definierten Verantwortlichkeiten, einem Risikomanagement über den gesamten Lebenszyklus und dokumentierten Kontrollen.\n>\n> Das Prinzip ist bewährt. Was ISO 27001 für die Informationssicherheit ist, ist ISO 42001 für die KI: ein zertifizierbares Managementsystem. Der entscheidende Vorteil für die Praxis: Die Norm und die KI-Verordnung greifen ineinander. Wer ein KIMS nach ISO 42001 aufbaut, erfüllt strukturiert viele Anforderungen, die die KI-VO ohnehin verlangt — vom KI-Inventar bis zum Nachweis.\n>\n> ### KI-Verordnung: bereit, von der Theorie zur Praxis überzugehen?\n>\n> Die KI-Verordnung ist in Kraft, und KI-Governance ist eine konkrete Anforderung für jede Organisation. Doch zwischen komplexen Pflichten, vielfältigen Anwendungsfällen und fehlender Orientierung finden die meisten nur schwer ihren Weg. Das Ergebnis: verstreute Initiativen, unkontrollierte Risiken und schwer nachweisbare KI-Compliance.\n>\n> Genau dafür ist das KI Management System (KIMS) konzipiert.\n>\n> ### Ein strukturierter Ansatz für die Steuerung Ihrer KI\n>\n> Ein KIMS nach ISO 42001 ermöglicht es Ihnen, die Compliance Ihrer KI-Systeme über den gesamten Lebenszyklus zentral zu erfassen, zu steuern und nachzuweisen:\n>\n> - Ihre KI-Systeme und deren Einsatzbereiche erfassen\n> - Risiken bewerten und Maßnahmen priorisieren — entlang der [KI-VO-Risikoklassen](https://www.dastra.eu/de/resources/glossary/eu-ai-act-risikoklassen-hochrisiko-ki/60481)\n> - Die für Ihre Organisation geltenden Pflichten umsetzen\n> - Eine kontinuierliche, dokumentierte Überwachung sicherstellen\n> - Compliance-Nachweise auf Abruf erstellen\n>\n> ### Eine konkrete Methode in 6 Schritten\n>\n> Von der Theorie zur Praxis — ein klarer, umsetzbarer Rahmen:\n>\n> 1. Ihre Governance definieren\n> 2. Ihre KI-Systeme erfassen\n> 3. Risiken bewerten und steuern\n> 4. Ihre Pflichten umsetzen\n> 5. Kontinuierlich überwachen\n> 6. Compliance nachweisen\n>\n> Jeder Schritt ist anschaulich dargestellt, mit Vorlagen und Tools unterstützt und direkt auf Ihre Projekte anwendbar.\n>\n> ### Compliance in einen Leistungstreiber verwandeln\n>\n> Über die Regulierung hinaus hilft Ihnen ein KIMS dabei:\n>\n> - rechtliche und operative Risiken zu reduzieren;\n> - KI-Projekte mit Sicherheit zu beschleunigen;\n> - eine skalierbare, zukunftssichere KI-Governance aufzubauen;\n> - das Vertrauen von Kunden und Partnern zu stärken.\n>\n> ### Häufige Fragen zu ISO 42001\n>\n> #### **Ist eine ISO-42001-Zertifizierung Pflicht?**\n>\n> Nein. Weder die KI-VO noch eine andere EU-Vorschrift verlangt die Zertifizierung. Sie ist freiwillig — aber ein starker Nachweis gegenüber Kunden, Partnern und Aufsichtsbehörden. Viele Organisationen bauen ihr KIMS zunächst normorientiert auf und entscheiden später über die Zertifizierung.\n>\n> #### **Was ist der Unterschied zwischen ISO 42001 und der KI-Grundverordnung?**\n>\n> Die KI-Grundverordnung ist Gesetz und definiert, *was* einzuhalten ist. ISO 42001 ist eine Norm und beschreibt, *wie* eine Organisation das systematisch schafft. Ein KIMS nach der Norm ist der strukturierte Weg, die gesetzlichen Pflichten zu erfüllen und zu belegen.\n>\n> #### **Für wen lohnt sich ein KIMS?**\n>\n> Für jede Organisation, die KI-Systeme entwickelt oder einsetzt — unabhängig von der Größe. Je mehr Systeme im Einsatz sind und je höher ihr Risiko, desto größer der Nutzen eines strukturierten Managementsystems.\n>\n> ### Den vollständigen Leitfaden herunterladen\n>\n> Erfahren Sie, wie Sie ein wirksames KI Management System implementieren — abgestimmt auf ISO 42001, die KI-VO und bewährte Governance-Praktiken.\n>\n> Erhalten Sie die vollständige 6-Schritte-Methode, reale Anwendungsfälle und die Vorlagen, um jetzt zu handeln.","\u003Cblockquote>\n\u003Ch2 id=\"update-neue-fristen-nach-dem-digital-omnibus\">Update: neue Fristen nach dem Digital Omnibus\u003C/h2>\n\u003Cp>Die KI-Verordnung bleibt ab dem 2. August 2026 für die meisten seiner Bestimmungen anwendbar. Der Digital Omnibus hat jedoch zentrale Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme verschoben:\u003C/p>\n\u003Cul>\n\u003Cli>\u003Cstrong>2. 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